In diesem Jahr wurden die Deutschen Meisterschaften für Tischtennisspieler der Verbandsklassen in Mühlheim an der Ruhr am 16. – 17.06. ausgetragen.

Wie schon im vergangenen Jahr konnte sich Oliver Nimtz, der in der nächsten Saison für den TTC Annaberg auf Punktejagt geht, als einziger Sachse dafür qualifiziert.

Als Ziel stand in diesem Jahr mit etwas Losglück die Gruppenphase zu überstehen, aber dies sollte auch dieses Jahr eine zu hohe Hürde werden.

Die ersten beiden Spiele gegen Vladimir Rups vom TTG Langenfeld und Simon Pohl vom TV Hude gingen glatt mit 3:0 an seine Gegner, wobei man anmerken muss, dass im ersten Spiel mehr drin war. Im zweiten Satz lies Oliver ganze 5 Satzbälle ungenutzt. Das hätte der Satzausgleich sein müssen, analysierte Oliver nach dem Spiel. Ich war so aufgeregt, das kenne ich überhaupt nicht von mir. Im zweiten Spiel kam ich nie richtig ins Spiel. Gegen Satzende fehlte zudem dann auch mal das so genannte Quäntchen Glück, was man auch mal benötigt um einen Spieler zu bezwingen der vor einigen Jahren bereits in der 2. Bundesliga aktiv war. Im dritten Spiel gegen Steffen Kirner vom TSV Stein war dann die Luft raus, wobei Oliver bis zum letzten Punkt gekämpft hat. Ich fahre ja nicht knapp 600km um dann ein Spiel her zu schenken.

Ein kleiner Erfolg war ihm dann doch noch vergönnt. Und zwar im Doppel mit seinem Partner, Tiefenbacher Konrad vom Dudweiler DJK.

Das war das geilste Doppel was ich je gesehen habe, so sein Betreuer Marcel Liebscher. Leider konnten wir die Form nicht in den Sonntag hinein kompensieren und unterlagen dann im Viertelfinale mit 1:3 den späteren Finalisten.

Wenn ich im nach hinein nochmal über meine Leistung an diesen zwei Tagen nachdenke bin ich doch hoch zufrieden mit mir.

Aufgrund meiner Verletzung an der rechten Schulter, hätte ich mit weniger gerechnet. Ich hab alles gegeben, nur das zählt, resümierte Oliver auf der Heimreise.